Dienstag, 8. Dezember 2009

Das Setup

Wo der Plan für die kommende Saison im Großen und Ganzen steht, muss ich mir Gedanken zum Training machen. Dazu habe ich mir einen/den Plan für die Mitteldistanz von Triathlon-Szene runtergeladen und bin dabei ihn auf meine Gegebenheiten anzupassen. Als Begleitliteratur habe ich mir die Trainigsbibel von Joe Friel besorgt. Da gibt es reichlich zu lesen. Immerhin steht inzwischen die Prep-Phase. Losgehen soll es am 14.12.
Zwischenzeitlich bastle ich an all den technischen Dingen herum. Z.B. die Rolle, bzw. das Fahrrad darauf: Der Sattel ist jetzt höher und horizontal ausgerichtet. Selbiges gilt für das Mountainbike, das für die winterlichen Ausseneinsätze ran muss. Irgendwie brauche ich noch ein paar Berichte in Sporttracks, um den sich hoffentlich einstellenden Fortschritt sehen zu können. Lauter so Zeugs.
Apropos Fortschritt. Auf der Rolle tut sich was. Die Einheit heute (ganz tief unten in GA1) ging spürbar leichter "von der Rolle". Die Versuchung war groß einen Zahn höher zu schalten ....

Sonntag, 6. Dezember 2009

Schwarz und Weiß

Heute morgen bin ich zu einer langsamen Runde auf meiner größeren Hausstrecke gestartet.
Dem Wetter angepasst habe ich mich lang angezogen, alles in Schwarz. Derart bekleidet fast unsichtbar starte ich in die langsam einsetzende Dämmerung. Nach knapp fünf Minuten begegnet mir ein junger Mann - "zivil", nicht Läufer - ganz in Weiß gekleidet. Wenn es nicht ganz so elegant ausgesehen hätte, könnte man fast meinen, dass es ein Maler wäre. Schwarzer Mann begegnet weißem Mann. Die Begegnung dauert nicht lange an, Sekundenbruchteile.
Kurz darauf tauche ich in den noch weniger frequentierten Teil meiner Runde ein. Hier sieht man um die Zeit nur Jogger und Hund-Ausführer. Die Wege sind nach dem Regen der Nacht matschig. Die nun aufgetauten Pfützen tragen ihren Teil bei. Nach 1 1/4 Stunden erscheine ich wieder in der Zivilisation. Kurz zu Hause vorbei um Geld zu holen; dann noch 5 Minuten um den Block aus-gehen, denn die Brötchen sind noch nicht fertig.
Als ich zum Bäcker hineingehe - beschlägt erst die Brille - und dann: da steht der weiße Mann. An einem Bistro-Tisch und trinkt Kaffee. Ob er da schon die ganze Zeit ist? Ein kurzer wissender Austausch von Blicken zwischen schwarzem und weißem Mann. Dann reihe ich mich in die Schlange ein und bekomme frische, warme Sonntagsbrötchen.

Samstag, 5. Dezember 2009

Gigantisch

Das Wetter ist ja nicht so dolle. Aber die ganze Zeit auf der Rolle?
Trotz des trüben Wetter muss es auch draußen gehen.
Gesagt, getan - in 5 Minuten war das edle aber alte Metall gestern Abend reaktiviert.



Was nicht sofort erkennbar ist: die Marke des Gefährtes ist "Giant" - eben gigantisch.
Nun, und damit ging es ein heute morgen paar nette Kilometer in die Landschaft.

Zuerst war es stockdunkel. Dann kam aber die Dämmerung und es wurde zunehmend heller.
Herrlich war es zwischen zugefrorenen Pfützen Slalom zu fahren, oder auch einfach mitten durch das knirschende Eis. Auf den Brücken lag eine Schicht Reif, das die Reifen zum Summen brachte. Zuerst dachte ich, dass etwas mit dem Fahrrad nicht stimmen würde. So aber genoss ich das Geräusch bei jeder Gelegenheit. Höhepunkt der morgendlichen Tour war dann der Müllberg. Das ist sowohl topologisch gemeint, weil der höchste Punkt der Fahrt, als auch vom Erlebnis her.


Eine super Stimmung - einfach gigantisch.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Der Bär ist los

Brummelbrumm - der Brummbär - ist los.
Eine Rolle ist eine feine Sache. Besonders, wenn das Wetter draussen nicht so toll ist.
Man(n) mag aber einen Aspekt nicht vernachlässigen: die Geräuschentwicklung.
Egal, wie der eine oder andere die Geräuschentwicklung einschätzt - die Rolle ist hörbar.
Jetzt haben meine Kinder die Angewohnheit, außerhalb der Tiefschlafphase bei jedem unbekannten Geräusch aus den Bett aufzustehen und Meldung zu machen.
Eingedenk dieser Tatsache habe ich die Kleinen vor der ersten abendlichen Rollen-Einheit vorgewarnt: "Papi macht jetzt brummelbrumm. Ich werde ein bischen im Keller Radfahren". Erste Reaktion: Erheiterung, gesteigert bis zum lauten Lachen. Verwunderung hat das bei den Kindern nicht ausgelöst, denn sie wissen um das Fahrrad, wollten es auch schon ausprobieren. Letzteres ist natürlich an der Körpergröße gescheitert.
Derart vorgewarnt konnten die Kinder verhältnismäßig gut einschlafen und ich natürlich meine Runden auf der Rolle drehen.