Freitag, 10. Dezember 2010

Ausnahmesituation

Es hat die Nacht geschneit: 35 cm Schnee liegen auf dem Autodach.
Für die Kinder fällt die Schule fällt aus. Dafür wollen sie schon um 7:00 Uhr hinaus in den Schnee. Eine Sensation.
Zusammen mit den Nachbarn buddeln wir den Weg zur geräumten Straße frei. Dann fahren erst die Autos mit Frontantrieb, danach die mit Heckantrieb.
Ausnahmsweise darf ich nicht mit dem Fahrrad in die Firma fahren. Meine Frau besteht darauf, dass ich Auto fahre. Meine Mitarbeiter rufen an und fragen, ob sie Homeoffice machen dürfen. Unter diesen Umständen habe ich damit kein Problem.

Sonntag, 5. Dezember 2010

Wer bremst ...

... ist feige. Wie bitte?? Also ich bin sicher nicht damit gemeint. Heute morgen kurz vor 7:00 verlasse ich zum Entsetzen meiner Frau das Haus und schwinge mich auf meine Mountainbike. Bei -4,5°C ist das sicher nicht feige.
Zunächst geht es über geräumte Straßen und Strecken in Richtung Erlangen. Ein wohl bekannter Weg - auch vom Laufen. Dann quer durch den Wiesengrund und hinauf nach Büchenbach, wo unser Grundstück ist, auf dem im Frühjahr unser Haus gebaut werden soll. Hier ein kurzer Kontrollblick in die Runde - es gibt nichts Neues außer Schnee. Dann durch den Ort zurück an den Kanal.
Das Stück bis zum Hafen fährt sich noch ganz gut, aber dann ... Schneeharsch ca. 15 cm hoch. Zwei Spuren, jede so breit wie ein LKW-Reifen (hat wohl auch ein solcher in den Schnee gedrückt). Und dann war es das. Es bremst mich voll aus. Ich stehe und bin froh, die Füße schnell von den Pedalen bekommen zu haben. Ob ich vielleicht die Straße hätte nehmen sollen? Alles in mir sträubt sich; das muss doch machbar sein. Irgendwie muss ich in die LKW-Spur kommen und dann versuchen, möglichst gerade zu fahren. Im zweiten Anlauf klappt es und eine Erkenntnis reift in mir: ich bin in einem viel zu hohen Gang unterwegs. Der Gedanke wird umgesetzt und schon geht es besser. Wer ist feige? Der Schnee, denn er bremst. Und legt sich auch noch mitten in meinen Weg ;-)
Ein Anstieg ist noch zu bewältigen, aber der ist dank des niedrigen Ganges kein Problem mehr. Dann bin ich wieder auf präparierten Wegen unterwegs und kurbel gemütlich in Richtung Heimat. Ein paar Mal muss ich herumtollenden Hunden ausweichen und dann geht es die Rampe vom Kanal ins Regnitztal hinunter. Hier bremse ich. Nicht aus Feigheit, sondern aus Vorsicht, denn unten ist die Straße. Zu Hause stoppe ich die Uhr: 28 km in 2 h. Das passt. Jetzt ist es Zeit das Frühstück und den Sonntag zu genießen.

Samstag, 4. Dezember 2010

Los geht's

Es geht wieder los. Seit dem Zeiler Marathon habe ich herumgetändelt und auf dem Sofa geflözt. Auch ein bischen mit der neuen Version von Sporttracks herumgespielt. Und gefühlt könnte das auch noch eine Weile so weitergehen. Aber ...
... der Schnee hat mich herausgelockt. Und so habe ich beschlossen, dass Anfang Dezember ein guter Zeitpunkt ist, um wieder ins geordnete Training einzusteigen. Gestern Abend die Kleidung bereitgelegt und heute morgen um 6:40 raus auf die Straße. Am Tagrand, meine Lieblingszeit am Wochenende.
Um diese Zeit ist noch nicht wirklich viel los. Ein paar Hundespaziergänger vielleicht. Die Wege sind einigermaßen frei. Nach ca. 2,5 km ist mir dann auch warm. Und so trabe ich im GA-Bereich gemütlich durch die Winterlandschaft.
Nach knapp 10 km ist dann schon wieder Schluß. Ein paar Meter wären noch drin gewesen, aber ich will zum Bäcker ;-)

Dienstag, 16. November 2010

Vorbereitungen

Das Wetter ist heute nicht sehr berauschend. Und nach dem Marathon am Samstag zieht es mich heute auch nicht wirklich nach draussen. Nun, dann müssen alternative Aufgaben her: Fahrrad und Rolle herrichten.
Es ist schon interessant, wie viel Staub sich auf dem guten Renner ansammeln kann. Und wieviel fast nicht sichtbarer Dreck und Schmierfilm noch so runterkommt. Eine neue Batterie in den Trittfrequenzsensor eingelegt. Dabei festgestellt, dass der Dichtungsring nicht in Ordnung ist. Naja - bis zum Frühjahr habe ich Ersatz. Dann noch feucht die Lauffläche des Hinterrades abgewischt, damit es auf der Rolle gut läuft - und fertig.
Jetzt habe ich ein gutes Gefühl und die Wintersaison kann kommen. Das MTB steht ja auch schon in der Garage bereit.
Eine Idee für mein Programm in 2011 habe ich inzwischen auch schon. Aber das verrate ich noch nicht.