Dienstag, 5. April 2011

Formtest

Ein sportliches Wochenende liegt hinter mir. Am Samstag morgen die erste "größere" Ausfahrt. Nur 70 km. Aber die waren gut. Und hatten es in sich. Wieder einmal der Rödlaser Berg und die anderen netten Hügel. Und das bei Kühlschranktemperaturen: 7°C. Obenrum ist mir nicht kalt geworden, aber vielleicht hätte ich doch die Überzieher über die Schuhe anziehen sollen. So wurde es mit der Zeit etwas frischlich an den Füßen. Aber egal.

Die Morgenstimmung mit der aufgehenden Sonne und dem sich verziehenden Nebel hat einfach etwas. Was machen da schon kalte Füße. Nur hätte ich danach nicht in Laufschuhe umsteigen mögen ;-)

Am Sonntag Morgen dann bei etwas wärmeren Temperaturen einen schönen Longjog gemacht. Und viel zu warm angezogen gewesen. Hat trotzdem gut getan. Und als ich vom Bäcker komme, fragt mich meine Frau, welche Tiere ich denn "eingesammelt" hätte. Leider konnte ich diesmal nur mit ein paar Enten aufwarten. Dafür allerdings mit Beweisfoto.

Und weil's so schön war und meine Mädels den verkaufsoffenen Sonntag nutzen wollten, bin ich noch ins Schwimmbad. 1,9 km Kacheln gezählt. Hat auch gepasst.
Jetzt unterschlage ich, dass ich dann so nebenbei am Auto die Reifen gewechselt, den Wohnwagen für Ostern betriebsbereit gemacht und für die große Tochter ein neues, gebrauchtes Fahrrad gekauft habe. Naja - es war ein gut ausgefülltes Wochenende.

Montag, 28. März 2011

Fette Beute

Nach dem Laufbewerb möchte ich wieder in geordnete Bahnen kommen und wieder etwas mehr Rad fahren. Also geht es mit dem Mountainbike in neue Gefilde. Und der Weg dorthin birgt jede Menge Überraschungen.
Zunächst fahre ich an einem richtig großen Fasan vorbei. Prächtig sind seine langen, bunten Federn. Dann tauche ich in den Wald ein, der früher ein Truppenübungsplatz war. Früh morgens um halb Acht bei knapp 2 Grad Lufttemperatur ist das herrlich. Ich radle durch verschiedene Schneisen - bergauf und bergab. Nicht einfach ist es sich nur anhand der Wnderwegmarkierungen zu orientieren und irgendwann schalte ich auf den Sonnenmodus um. Wieder einmal geht es bergab. Und vor mir springt ein Reh von einer Seite zur anderen. Ein herrlicher Moment, aber viel zu kurz. Ich versuche die Sonne in den Rücken zu bekommen, um wieder aus dem Wald rauszukommen. Aber nicht ohne eine besonderen Abstecher gemacht zu haben: zu den Urwildpferden.
Nach ein paar Winkeln und Ecken gelingt es und ich sehe das Gehege. Die Pferde sehe ich allerdings erst nach einigen weiteren Ecken. Und ich treffe die Herde beim Frühstück.
Damit wird es auch für micht Zeit den Bäcker aufzusuchen. Nicht ohne zuvor noch ein paar neue Wege auszuprobieren und neue Ecken kennenzulernen. Es war ein wahrhaft erlebnisreicher Morgen und nach 2 Stunden und knapp 35 km bin ich wieder zu Hause.

Samstag, 26. März 2011

Winter Ade

Der Winterwaldlauf ist inzwischen so etwas wie eine Institution für mich geworden. Er findet im März statt und markiert für mich das Ende des Winters und den Beginn der Wettkampfsaison.
Vorgenommen hatte ich mir "Sub 45" - wie letztes Jahr auch schon. Und es hat leider doch nicht geklappt - wie letztes Jahr auch schon. Gut, ich hatte meine Erwartungshaltung schon im Vorfeld reduziert. Es sind doch einige Einheiten beruflich bedingt ausgefallen.
Trotzdem bin ich nicht unzufrieden. Letztes Jahr war der Einbruch wesentlich stärker zu spüren. Heuer war es nicht wirklich schlimm. Eigentlich bin ich relativ gleichmäßig gelaufen. Lediglich bei km 6,5 musste ich auf die Bremse. Ein Stechen unter dem rechten Rippenbogen. Nach einigen Metern in etwas gemäßigterem Tempo und sehr bewußter, tiefer Atmung ging es wieder, so dass ich bald wieder auf "Reisegeschwindigkeit" war.
Die zweite Runde ging auch schnell vorüber und ich war nach 10 km und 47:26 Minuten im Ziel.

Sonntag, 20. März 2011

Frühjahr

Sonntag früh, 6:45 Uhr, minus 4 Grad. Ein paar (ca. 19) Kilometer laufen. Was soll ich schreiben? Ich lass die Bilder sprechen.
Nächstes Wochenende ist der Winterwaldlauf. Ich fühle mich fit, aber die angepeilte Optimal-Zeit ist wahrscheinlich nicht realistisch. Zu viele Einheiten habe ich der Firma opfern müssen. Aber was soll's. Spaß machen soll's.
Wärend vielerlei Gedanken in meinem Kopf kreisen, ist die Sonne ein Stück höher gestiegen. Ein paar andere Läufer sind auch schon unterwegs. Ich genieße das Licht und bin froh, dass der Haselpollen mich heute nicht so sehr quält. Der Frühlingsanfang naht.