Samstag, 17. Dezember 2011

Grenzwertig

Die Runde mit dem Mountainbike heute Morgen war sehr schön, aber doch ein bischen grenzwertig.
Ich war auf meiner derzeitigen Lieblingsrunde unterwegs. Da geht es anfangs bretteben daher, um dann bergauf und - wie als Steigerung - unwegsam bergab zu gehen. So soll es sein, möchte man denken, wozu ist denn ein Mountainbike da. Nun ja. Zunächst habe ich germerkt, dass Straßenreifen auf nassen, rutschigen Hängen, die wundervoll mit bunten Blättern ausgelegt sind, keinen wirklichen Halt bieten. Ähnliches, nur mit umgekehrten Vorzeichen, musste ich feststellen, als ich einen Wiesenhang hinauffuhr und die Traktion einfach wegbleib. Filmreif, mit durchdrehenden Reifen, habe ich doch den Berg erklommen. Nun werde ich mir über alternative Reifen Gedanken machen, da ich im Winter nicht auf diese schöne Runde verzichten möchte.
Derart in "Schwung" geraten, wurde ich kurz darauf jäh abgebremst. Nein - es war kein technischen Versagen, sondern vielmehr ein natürliches Hindernis. Als solches war es aber die Woche davor noch nicht da gewesen. Orkantief "Joachim" hat mir diese Überraschung beschert.


Mich mitsamt dem Fahrrad durch die Äste hindurchzuschlängeln war ein Leichtes. Allerdings bin ich dann neugierig geworden: Woch ist dieses Baumstück abgebrochen? In Bodennähe werde ich nicht fündig, also lasse ich meinen Blick höher und höher schweifen. Dann, in ca. 10 m Höhe, entdecke ich die Bruchstelle. Da hat Joachim ganze Arbeit geleistet. Die Krone abgebrochen und um einen zweiten Baum herumgependelt, damit sie an dieser Stelle zu Liegen kommen konnte. Was bin ich froh, dass ich zu der Zeit nicht hier war.

Donnerstag, 24. November 2011

Langer Herbst

Dieser Herbst ist ungewöhlich lang. Seit Wochen dieses stabile Wetter...


Da bin ich mal gespannt wie der Winter werden wird. So langsam habe ich (fast) alle Dinge wieder gefunden. Es kann losgehen. Vorgestern habe ich die Rolle in Betrieb genommen und ein erstes Stündchen darauf absolviert.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Herbstwochenenden

Der Herbst ist einfach fantastisch. Zwar frisch, aber sonnig. Letztes Wochenende hatten wir nur -1 Grad. Dieses Wochenende sind es schon -3 Grad. Wohlgemerkt früh morgens um kurz vor 7 Uhr, wenn ich raus gehe.

Wegen der Temperaturen lohnt es sich langsam die Sommerklamotten auszusortieren. Obwohl ich heute früh einen Läufer in kurz-kurz-Bekleidung beobachten konnte. Derart angezogen hätte ich keine 16 km durch Nebelscwaden unterwegs sein mögen. Aber jeder so wie er es gewohnt ist ....

Montag, 3. Oktober 2011

Laufen

Habe ich nachgelassen, oder ist es vielleicht das neue Terrain? Ich merke, dass mein Kreislauf ein bischen Training bedarf. Ich komme zwar nicht ins Schnaufen, bin aber ziemlich langsam. Etwas hügeliger ist es schon als in der alten Umgebung.
Heute morgen waren es 15 km im 6:30er Tempo. Will ich schneller sein? Wahrscheinlich nicht. Es gibt so viel zu sehen und zu genießen.


Etwas ist sehr gewöhnungsbedürftig. Bis vor kurzem hatte ich den Bäcker 100m von der Haustür entfernt. Jetzt ist es einiges mehr. Und die "guten" Bäcker, deren Brötchen meinen Mädels zusagen sind mindestens 2,5 km entfernt. So stand ich heute mit meiner Tüte beim Bäcker und mein Körper war schon fast im Erholungsmodus, als mir bewußt wurde, dass ich noch ein ganzes Stück bis nach Hause zu laufen habe.