Dienstag, 19. Juni 2012

Wieder zurück

So, da bin ich wieder. Die Krankheit ist überstanden. Knapp zwei Wochen habe ich dafür gebraucht. Und den ganzen Pfingst-Urlaub. Erstaunlicherweise sind die Bronchien an der Meerluft nicht wirklich besser geworden. Nun aber langsam wird es. Ich bin nicht der einzige, den so ein Ding gepackt hat. Einem Arbeitskollegen ging es ähnlich; er hat zwei Monate gebraucht bis seine Bronchien frei waren.
Trotz alle dem fühle ich mich verdammt schlapp und bin noch nicht wirklich belastbar. Ich mache wieder leichtes Training oder kurzes ;-). Aber so richtig geht es nicht. Deshalb habe ich mich schweren Herzens entschlossen auf die Mitteldistanz am Chiemsee zu verzichten. Es ist das zweite Rennen, das ich nun absage. Motivation ist etwas anderes. Jetzt hoffe ich stark, dass es zumindest bis zum Erlanger Triathlon wird. Vielleicht bleibe ich einfach bei der Kurzdistanz, auch wenn ich (so möglich) gerne noch auf die Mitteldistanz gewechselt wäre.
Etwas positives gibt es doch: ich habe neue Schuhe und neue Einlagen. Es läuft sich richtig gut damit und die neuen Einlagen geben mir einen ganz anderen Kontakt mir dem Untergrund. Aber das später.

Donnerstag, 17. Mai 2012

Ich lebe wieder

Heute morgen nach dem Aufstehen hat mir mein Körper ein vorsichtiges Zeichen gegeben, dass er Licht am Ende des Tunnels sieht.
Die Zeitlupenwahrnehmung von gestern hat sich deutlich gebessert. Rückblickend frage ich mich, ob das wirklich nur 4 Tage "Delirium" waren.
Ich bin aber brav und übe mich weiterhin im iXtrime Cautsching (Empfehlung meines Arztes). Das wird sich auch die nächsten Tage nicht so schnell ändern. Die Treppe hoch ins Schlafzimmer bringt mich noch ins Schnaufen. Wenn ich daran denke, dass ich eigentlich schon ganz gut fit war für eine Kurzdistanz. Die bisherigen Ausfälle hätten mich gar nicht so sehr gestört. Wie es ausschaut habe ich doch eine ganz gute Grundlage aus dem Winter mitgebracht. Aber es ist schockierend, wie es so ein blödes Bakterium schafft, den Körper so zu beschäftigen, dass kein Quantum Energie für Bewegung mehr übrigbleibt, sich der Kreislauf irgendwo im zweiten Untergeschoss dreht und jede einzelne Bewegung eine größere Pause braucht als ich sie bei 400er-Intervallen einbaue.
Zeit genug zum Nachdenken habe ich gehabt und bin zum Ergebnis gekommen, dass ich einen kompletten Reset brauche. Seit Jahresanfang waren das jetzt 3 oder mehr Infekte die ich mitgenommen habe - oder besser: die mich mitgenommen haben. Gefühlt jedes Mal heftiger mit immer längerer Erholungsphase. Ich sollte also meinem Immunsystem die Chance geben, sich zu erholen. Zwei Wochen Italien werden da ein guter Anfang sein. Und hoffentlich werden die Kinder jetzt nicht krank. Die Eisheiligen sind heftig in diesem Jahr.

Dienstag, 15. Mai 2012

Extrem entschleunigt

Es ist verhext. Letzten Samstag schön gekoppelt (40/5) und abends mit heftigem Schüttelfrost ins Bett gekrochen. Meine Frau witzelt noch: "hastte dich zu sehr verausgabt?". Nach 26 Stunden Schlaf war klar, dass das was anderes ist. Montag beim Doc. Volle Breitseite Medikamente. Und doch bin ich mir nicht sicher, ob das Zeug weiß, dass es schnell wirken soll.
Drei Tage mit 39° Fieber sind kein Spaß. Und ich habe richtig gemerkt, wie ich immer stärker dehydriert bin. Trotz aller Versuche - ich habe nicht genug Wasser, Tea etc. in mich hinein bekommen. Erst seit heute Nacht geht es einigermaßen. Vielleicht liegt das auch mit an den Medikamenten. Es wäre ja schön, wenn die langsam wirken würden.
Tja, das Rennen in Deggendorf muss ich mir abschminken. Mein Doc hat sich sehr stark dafür ausgesprochen, dass ich nicht antrete. Einsichtig aber trotzdem schweren Herzens habe ich gerade ein Mail an die Organisatoren geschickt.
Zurück zum "verhext": Das ist schon der zweite oder dritte Infekt, der mich mitnimmt. Dazu kommen die Knochenprobleme. Sind das noch Nachwehen aus der Hausbauphase? Immerhin habe ich da 4 Monate durchgearbeitet, Mo bis Fr im Job und Sa und So auf der Baustelle. Ist auch eine Belastung.
In 1 1/2 Wochen habe ich Urlaub, richtigen. Zwei Wochen. Bella Italia. Die Zeit bis dahin wird sehr schnell vorbei gehen. Dann werde ich erst einmal die Akkus auftanken.

Sonntag, 6. Mai 2012

Läuft wieder

Der Doktor hatte das Laufen freigegeben. Ohne meine blaue Lizenz. Gewohnt zeitig am Tag bin ich unterwegs und genieße das morgendlich schöne Wetter. Die Sonne macht Anstalten sich durch die Wolken hindurchzukämpfen. Angesichts des gestrigen Wetter und der Vorhersage für heute ist diese Stund ein kleines Geschenk.
Aber nun zur sportlichen Seite: Die Laufabstinenz habe ich versucht durch Radfahren zu kompensieren. Vielleicht es das auch gelungen. Gefühlt ging es ziemlich zäh. Eingerostet habe ich mich gefühlt. Irgendwie mit angezogener Handbremse.
Wenn ich aber auf den Garmin schaue, dann war das aber gar nicht schlecht. Ohne besonderes Zutun ein 5:40er Schnitt. Streckenweise auch schneller. Zugegeben - ich habe lose Intervalle gespielt. Mal ein bischen schneller und wieder langsamer. So kurz vor Deggendorf will ich einfach wissen was geht. Und jetzt denke ich, dass das Ergebnis heute ausbaufähig ist. Es sind noch ein paar Tage, um den Rost loszuwerden. Deggendorf wird nicht super toll, sondern eher ein Trainingsrennen mit allen Rennphasen.
Zurück zur Gesundheit: nach den 9 km war das Knie noch i.O. Der Puls war auch in einem Bereich, wo ich sage, dass es passt. Und wo es jetzt draussen regnet, nutze ich die Gelegenheit der Regeneration auf dem Sofa.